Die Aufnahme in den Eschborner Stadtführer ist für die Unternehmen kostenlos. Durch die jährliche Aktion wird immer wieder ein Bewusstseinsbild für die Schülerinnen und Schüler geschaffen. „Die Fragen ‚Wo kann man eine Familienfeier zusammen mit der eigenen Oma, die einen Rollator nutzt, durchführen?‘ und ‚Kann sie vor Ort die Toilette aufsuchen?‘ erweitern den Blick bezüglich Inklusion im Alltag“, erläutert Erste Stadträtin Bärbel Grade.
Auch im vergangenen Jahr hatten die Teams aus dem Abitur-Jahrgang Eschborner Betriebe aufgesucht. Mit Zollstöcken ermittelten die Jugendlichen Türbreiten sowie Stufenhöhen der Treppen und klärten, ob es einen Aufzug und Toiletten gibt. Mit den gesammelten Informationen wurde dann der Online-Stadtführer unter stadtfuehrer.eschborn.de aktualisiert.
Der Online-Stadtführer dient zur Orientierungshilfe für Menschen mit Behinderungen, Eltern mit Kinderwagen oder Personen mit Rollator. Sie können sich darüber informieren, ob sie Orte des täglichen Lebens alleine aufsuchen können oder Hilfe benötigen.
Marion Böhm, Inklusionsbeauftragte der Stadt Eschborn, bedankte sich bei den Schülerinnen und Schülern und überreichte zum Abschluss einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro. Das Geld fließt in die Abi-Kasse ein.